

BirdLife Aargau ist der Verband der 122 Aargauischen Natur- und Vogelschutzvereine mit insgesamt rund 16'000 Mitgliedern. Wir sind der zweitgrösste Kantonalverband von BirdLife Schweiz.
Auf unserer Website können Sie das aktuelle Jahresprogramm abrufen oder Vereine in Ihrer Nähe finden.
Sind Sie interessiert Vögel oder Pflanzen im Aargau besser kennen zu lernen? Dann sind die Grundkurse in Ornithologie und Botanik für Laien genau das Richtige für Sie. An sechs bis zwölf Anlässen lernen Sie die häufigsten Vögel oder Pflanzen in ihren Lebensräumen kennen.
BirdLife Aargau setzt sich zusammen mit seiner lokalen Sektion Natur- und Vogelschutz Oberes Seetal und gemeinsam mit den Verbänden Pro Natura und WWF dafür ein, dass das Hallwilersee-Schutzdekret in Meisterschwanden nicht aufgeweicht wird. Geplant sind unter anderem wegen privaten Interessen und einem Parkplatz das Schutzdekret an mehreren Stellen zu verkleinern. Z.B. sollen 1.3 Hektaren aus dem Dekretsgebiet entlassen werden, um auf 0.7 Hektaren Parkplätze zu erstellen und um 0.6 Hektaren der Kernzone zuzuorden. Diese 0.6 Hektaren könnten in Zukunft überbaut werden. Argumente der Umweltverbände
An einer Podiumsdiskussion im Naturama wurde mit Fachleuten diskutiert, wieviele Katzen die Natur verträgt. Für BirdLife Aargau gibt es im Aargau zu viele Katzen. Die Katzen sind nicht nur Stubentiger sondern auch Raubkatzen, welche Wildtiere jagen. Auch gut genährte Katzen jagen nicht nur Vögel sondern auch Reptilien, Amphibien und Feldermäuse. An gewissen Orten mit hoher Katzendichte haben Eidechsen und Blindschreichen kaum eine Chancen. Vögel sind am meisten gefährdet im Nest und als Jungtiere.
Heute ist die Einstiegshürde für die Anschaffung einer Katze viel zu tief im Gegensatz zu Hunden. BirdLife empfiehlt allen, sich die Anschaffung einer Katze gut zu überlegen. Die Katzen sollten alle kastriert werden, darum sind die Kastraktionsaktionen des Aargauer Tierschutzes sehr zu begrüssen.
Das Thema wurde auch im Hörertelefon des Regionaljournal Aargau-Solothurn vom 16. November diskutiert.
Die Kommission Projekte schlägt für die Lebensräume Wald, Kulturland und Wasser den Sektionen Artenförderungsprojekte vor. Für den Lebensraum Wasser wurden die Gelbbauchunke und die Wasseramsel gewählt. Im Wald sollen die Dohlenbrutbäume erfasst und gesichert und Waldschnepfen im Aargau erfasst werden. Das neuste Artenförderungsprojekt soll den Kentnissstand zur Verbreitung der Widderchen verbessern und konkrete Förderungsmassnahmen auslösen. Auf dem Kulturland sollen im Aargau Feldlerchen kartiert werden.
2011 sollen im ganzen Kanton nochmals Waldschnepfen erfasst werden und Widderchen gesucht werden. Auch wird eine Feldlerchenkartierung durchgeführt. Eine rege Beteiligung freut BirdLife Aargau.